Allgemeine Geschäftsbedingungen
§1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der GRADIFY GmbH, Kaiser-Friedrich-Ring 21, 40545 Düsseldorf (nachfolgend „GRADIFY“) und ihren Auftraggebern (nachfolgend „Auftraggeber“) über die Erbringung von Beratungsleistungen, soweit nicht ausdrücklich abweichende Bedingungen vereinbart wurden.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn GRADIFY ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§2 Leistungen
GRADIFY erbringt Beratungsleistungen in den Bereichen Strategieberatung, Transformationsberatung und Digitalisierung. Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der individuellen Projektvereinbarung.
GRADIFY erbringt ihre Leistungen nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung. Die Leistungen stellen Empfehlungen dar. Die Entscheidung über die Umsetzung der Empfehlungen obliegt dem Auftraggeber.
Änderungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung beider Parteien. Mehrleistungen, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen, werden gesondert vergütet.
§3 Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach der individuellen Projektvereinbarung. Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Abrechnung auf Basis von Tagessätzen oder als Festpreis.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug ist GRADIFY berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zu berechnen.
Reise- und Nebenkosten werden, sofern nicht in der Projektvereinbarung inkludiert, gesondert nach tatsächlichem Aufwand berechnet.
§4 Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen streng vertraulich zu behandeln und nur für die Zwecke der Vertragserfüllung zu verwenden.
Diese Vertraulichkeitsverpflichtung besteht über die Dauer des Vertragsverhältnisses hinaus für einen Zeitraum von drei Jahren nach Vertragsende fort.
Die Vertraulichkeitsverpflichtung gilt nicht für Informationen, die öffentlich zugänglich sind, dem Empfänger bereits bekannt waren oder von einem Dritten ohne Verstoß gegen eine Geheimhaltungspflicht mitgeteilt wurden.
§5 Haftung
GRADIFY haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet GRADIFY nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
Die Haftung ist der Höhe nach auf das vereinbarte Projekthonorar, maximal jedoch auf 500.000 EUR pro Schadensfall, begrenzt. Dies gilt nicht für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Schadensersatzansprüche des Auftraggebers verjähren innerhalb von zwölf Monaten nach Entstehung des Anspruchs, es sei denn, es handelt sich um Ansprüche aus vorsätzlichem Handeln.
§6 Geistiges Eigentum
Alle von GRADIFY im Rahmen der Leistungserbringung erstellten Arbeitsergebnisse, Konzepte, Analysen und Dokumentationen gehen nach vollständiger Bezahlung in das Eigentum des Auftraggebers über, soweit sie projektspezifisch erstellt wurden.
Methoden, Frameworks, Tools und allgemeines Know-how, die GRADIFY vor oder unabhängig von dem Projekt entwickelt hat, verbleiben im geistigen Eigentum von GRADIFY. Der Auftraggeber erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die im Projekt eingesetzten Methoden.
§7 Vertragsdauer und Kündigung
Die Vertragsdauer ergibt sich aus der jeweiligen Projektvereinbarung. Beide Parteien können den Vertrag mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende ordentlich kündigen, sofern nicht in der Projektvereinbarung etwas anderes vereinbart ist.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn eine Partei wesentliche Vertragspflichten trotz schriftlicher Abmahnung und angemessener Fristsetzung nicht erfüllt.
Im Falle einer vorzeitigen Kündigung hat GRADIFY Anspruch auf Vergütung der bis zum Kündigungszeitpunkt erbrachten Leistungen.
§8 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Düsseldorf, sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt eine wirksame und durchführbare Bestimmung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung am nächsten kommt.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.
GRADIFY GmbH
Kaiser-Friedrich-Ring 21
40545 Düsseldorf
Stand: März 2026